24.06.2005 Rock'n'Röschti, Biezwil


Wo soll man beginnen, wenn man nicht weiss... Aber lassen wir das.
Im Märchen beginnt man mit "es war einmal". OK!
Am Freitag, den 24.Juni trafen wir uns kurz nach Mittag im Proberaum, um die nächsten zwei Tage und Nächte zusammen zu verbringen. Wir starten also mit unserem Nachwuchs-Backliner Binz Jr. in Richtung Hessigkofen, um uns mit unserem Techniker-Bluesman Phippu und seiner P.A.-Anlage zu treffen. Unterwegs wurden noch Blumengeschenke gekauft (?..), so das wir gegen 16.30 Uhr bei Gerbers schönem Häusle ankamen. Ein verschwitzter Phippu kam uns gleich mit einer Kiste kühlem Bölk entgegen und alle setzten sich zum relaxen unter den Weinbaum, um in Ruhe die nächsten Schritte zu überdenken. Durst und Vorfreude herrschten und da die Anlage in ca 5 Sekunden eingeladen war, fuhren wir kurz darauf in Richtung Biezwil um uns für den Abend in der Bar einzurichten. Dave und Pat checkten zuerst noch im Rössli, unserem späteren Hauptquartier, ein. Dazu aber später mehr... Unsere Freunde von Hillstone OpenAirs, inklusive der Chief Stöffu Hueter, empfingen uns auf dem Festivalgelände. Schön wieder da zu sein! Nach dem üblichen Sälö und sonstigem Palaver bauten wir unter der Regie von Phippu die P.A.-Anlage auf die dieser gleich checkte. Wenig später ertönten auch schon die ersten akustischen Töne aus unseren Instrumentarien. Der anschliessende Soundcheck verlief auch ohne Probleme und gab uns Gelegenheit, den einten oder anderen Song nochmals kurz anzuspielen.
Hitze und Durst wurden unsere heftigsten Begleiter an diesem ersten Abend. Steak mit Röschti essen, Hotel in Beschlag nehmen, Duschen (und was me haut eso macht als Ma) und kleiner Fussmarsch zurück zum Festival. Dort angekommen konnten wir noch kurz ein paar Freunde begrüssen und hüpften anschliessend auf die Bühne, welche sich wie gesagt in der Bar befand. Ohne Worte!
Unser erstes Set spielten wir nahezu fehlerfrei und hatten mächtig Spass an der Sache. Es war ja offiziell unser erster grösserer Unplugged-Auftritt und wir waren dementsprechend zufrieden. Nach der Pause, welche wir mit unseren Fans verbrachten, ging es mit dem zweiten Teil unserer Show los. Aber was war nun los? Hatte die Hitze uns denn schon so zugesetzt? Während den ersten drei Songs schlichen sich bei uns ein zwei kleine und ein grösserer Fehler ein (gäu Andy...). Dem Publikum schien aber unsere Mucke zu gefallen. Dann gaben wir wieder richtig Gas und der abschliessende Applaus war Mega. Zugabe! Zugabe! ........ mmmmmmmmmhhh. Tut das gut. Danke Biezu.
Nach dem ersten Durst-Löschen räumten wir in Rekordzeit die P.A.-Anlage und die Mini-Backline weg (läck, isch das Geil wes kes Drum het), loadeten die zwei Busse und waren bereit für die Nacht.
Jetzt ging es aber richtig los. Noch mehr Durst und schon wieder Hunger! Essen und Trinken, die 3 schönsten Dinge auf der Welt (gäu Phippu). Auf jeden Fall war der erste Abend ein voller Erfolg. Nicht nur, das viele Freunde auf ein Bierchen vorbei lugten, nein auch für uns war es ein wunderschöner Festival-Start. Proscht!
In der danach folgenden Verlängerung ging es vor allem um tiefgründige Gespräche und um geografisches Fachwissen. Ausser bei Mr. Gerber. Denn der hatte noch ein kleines Hüngerchen. Ok, noch schnell eine Wurst runter, ein Hopfen darauf und gut war's.
Irgendwann spazierten wir in Richtung Hotel und haben unterwegs irgendwie unseren treuen Kumpel Marcel verloren. Die nachfolgende Suche brachen wir aber extrem schnell wieder ab, da wir im hueterischen Feld leckere Erdbeeren entdeckten. Mit Hilfe von Phippus Autolicht machten wir uns über die süssen Dinger her (mmmh, fein). Im Hotel angekommen entdeckten wir Marcel in einem komaähnlichen Zustand sitzend in Andy’s Jeep. Da alle Aufweck-Versuche fehlschlugen gaben wir auf. Anyway, wer nicht will der hat...
Nachdem wir die Bude geentert und Pat (der schon etwas früher schlafen gegangen war) lautstark davon in Kenntnis gesetzt haben, dass wir nun auch da sind, verzogen wir uns auf Dave’s Zimmer. Wir hatten noch ein/zwei Bierchen in der Reserve und tranken diese fachgerecht mit unseren zwei netten Innerschweizer Mädels, die im selben Hotel ein Zimmer gebucht hatten. Kurz bevor die ersten Sonnenstrahlen den Tag erhitzten, waren dann auch die letzten im Bett.
Kurze Rede langer Sinn, das war der erste Tag.


Eintrag von Didi und Dave



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